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Debian Workarounds

DDNS neu Config

Wenn der DDNS Client am Server oder auch an einem normalen Client über Terminal eingerichtet worden ist – man dann aber weitere DDNS Host hinzufügen will, und diese Prozedur nicht in der cfg Datei machen will, benutze man diesen Befehl:

dpkg-reconfigure ddclient

Dann sollte sich eine rudimentäre GUI öffnen mit der man das erledigen kann. Das hilft ungemein!

Debian nach Grundinstallation

sudo apt install apt-transport-https curl
sudo curl -fsSLo /usr/share/keyrings/brave-browser-archive-keyring.gpg https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/brave-browser-archive-keyring.gpg
echo "deb [signed-by=/usr/share/keyrings/brave-browser-archive-keyring.gpg arch=amd64] https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/ stable main"|sudo tee /etc/apt/sources.list.d/brave-browser-release.list
sudo apt update
sudo apt install brave-browser

Das klappt gut !!!

Debian – Kernelversion erhöhen

Um den aktuellen Kernel zu ermitteln im Terminal eingeben:

uname -r

Die Ausgabe ist die aktuelle Kernelversion. Die neuen Intel-Chips mit Wifi-on-board laufen ab 6.6.

Sollten modere Komponenten – z. B. Wifi oder Bluetooth-Dongels nicht sofort erkannt werden, hilft meist eine höhere Kernelversion. Dazu im Terminal folgenden Befehl eingeben: (sollte noch kein „sudo“ vorhanden sein, nachinstallieren – „apt get install sudo

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt install -t bookworm-backports linux-image-amd64
sudo reboot

Zum überprüfen nochmals eingeben:

uname -r

Nun sollte die höhere Kernelversion ausgegeben werden.

Hier bezieht sich das Upgrade auf „bookworm“ – bitte immer an die aktuelle Distro anpassen!

Debian „fix – broken install“

wenn ein .deb Paket mal nicht will.
Also beim Installen treten Fehler auf – die besagen das eine Abhänigkeit vermisst wird (schlechtgesagt ein Paket fehlt)
Dann kann dieses Command helfen – mit oder ohne „sudo“ – alternativ „su“:

sudo apt --fix-broken install

Debian – .deb Pakete Installieren

Debian Pakete — irgendwas.deb installiern

1 in den Ordner mt dem Terminal browsen.

Sagen wir – Downloads lieg das Paket irgendwas.deb

Im Terminal:

cd Download
dann „ls“ eingeben um zu sehen was drin ist
dann um zu installieren

sudo dpkg -i irgendwas.deb

sollte eine Fehlermeldung erscheinen das ein Pekte fehlt:

sudo apt --fix-broken install

Das wird dann die fehlenden Pakete nachinstallieren!

Installation aufräumen

Mit 2 Befehlen kann man die alten Kernel aufräumen, welche nicht mehr gebraucht werden.

Es sollten nur die beiden letzten Versionen zurück bleiben – was gut ist!

Paketdateien löschen

sudo apt-get clean

Nicht mehr benötigte Pakete löschen

sudo apt-get --purge autoremove

Oder auch:

sudo apt-get autoremove

Timer Shutdown

Beispiele:

Um 13.00 Uhr (Englisch 1 pm) – also zu einer bestimmten Uhrzeit:

sudo shutdown -P 1:00

Sofort herunterfahren:

sudo shutdown -P now

Das Herunterfahren abbrechen:

sudo shutdown -c 

FSTAB

Die beiden Befehle

sudo apt-get install cifs-utils keyutils 

und

sudo apt-get install nfs-common 

dienen unterschiedlichen Zwecken im Zusammenhang mit dem Einbinden von Netzwerkdateisystemen unter Linux. Hier sind die wesentlichen Unterschiede:

cifs-utils und keyutils

  • cifs-utils: Dieses Paket enthält die notwendigen Werkzeuge, um SMB/CIFS-Freigaben (typisch für Windows-Netzwerkfreigaben) unter Linux zu mounten. Es ermöglicht den Zugriff auf Dateien, die auf Windows-Servern oder -Freigaben gespeichert sind. Die Installation von cifs-utils ist erforderlich, wenn man mit CIFS (Common Internet File System) arbeiten möchte, was vor allem in gemischten Netzwerkumgebungen wichtig ist, wo Windows- und Linux-Systeme zusammenarbeiten müssen.
  • keyutils: Dieses Paket wird oft als Abhängigkeit von cifs-utils installiert und bietet eine API zur Verwaltung von Schlüsseln im Kernel. Es wird verwendet, um sicherheitsrelevante Informationen wie Anmeldeinformationen sicher zu speichern und zu verwalten, insbesondere bei der Verwendung von CIFS.

nfs-common

  • nfs-common: Im Gegensatz dazu ist dieses Paket notwendig, um NFS (Network File System) Freigaben zu mounten, die typischerweise in Unix/Linux-Umgebungen verwendet werden. NFS ermöglicht es, Dateien über ein Netzwerk zu teilen und wird häufig in Server-Client-Architekturen eingesetzt. Wenn Sie NFS-Freigaben verwenden möchten, müssen Sie nfs-common installieren.

Zusammenfassung der Unterschiede

PaketZweckTypische Verwendung
cifs-utilsWerkzeuge zum Mounten von SMB/CIFS-FreigabenZugriff auf Windows-Freigaben
keyutilsAPI zur Schlüsselverwaltung im KernelSicherheit für Anmeldeinformationen
nfs-commonWerkzeuge zum Mounten von NFS-FreigabenZugriff auf Unix/Linux-Freigaben

Insgesamt unterscheiden sich die beiden Befehle also in der Art des Netzwerkprotokolls, das sie unterstützen (CIFS vs. NFS), sowie in den spezifischen Anwendungen und Umgebungen, in denen sie eingesetzt werden.

Erstellen des Einhängepunkts

  1. Öffnen Sie den Dateimanager: Klicken Sie auf das Dateisymbol in Ihrer Taskleiste oder im Anwendungsmenü.
  2. Navigieren Sie zu Ihrem Home-Verzeichnis: In der linken Seitenleiste des Dateimanagers sollten Sie Ihr Home-Verzeichnis sehen.
  3. Neuen Ordner erstellen:
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich im Home-Verzeichnis.
    • Wählen Sie „Neuer Ordner“ aus dem Kontextmenü.
    • Geben Sie dem neuen Ordner einen Namen, z.B. „Server-Ordner“.

Nun können wir verschiedene Einhängepunkte – je nach System verwenden:

Temporäres Mounten

Mounten einer internen Festplatte:

UUID=deine-uuid /home/box/Server-Ordner nfs defaults 0 2

Ersetzen Sie deine-uuid durch die tatsächliche UUID oder den Gerätenamen und nfs durch den entsprechenden Dateisystemtyp (z.B. ext4, vfat, etc.).

Mounten einer Freigabe auf einer Synology:

sudo mount 192.168.0.12:/volume1/Server-Ordner /home/box/Server-Ordner

Ersetzten Sie 192.168.0.12 durch ihre tatsächliche interne IP, volume1 ist Vorgabe der Synology – der /home/box/Server-Ordner durch die tatsächen Ornder /home bleibt/box – ersetzten/ Server-Ordner

Mounten eines freigegebenen Ordners im Open Media Vault (OMV):

sudo mount 192.168.0.12/Server-Ordner /home/box/Server-Ordner

Alle diese Wege führen nur zu einem temporären Einbinden der Ordner – nach einem Neustart sind diese nicht mehr eingebunden. Um sie nun permanent einzubinden, muss die Datei „fstab“ aktualisiert werden.

Permanentes Mounten

Im Hostrechner öffnen wir einen Terminal und geben wir nach erfolgreichen Login Folgendes ein:

sudo nano /etc/fstab

Hier tragen wir nun – je nach Einhängepunkt/System den benötigen Befehl – siehe oben ein.

Nach erfolgtem Eintrag die „fstab“ mit Strg „O“, Enter speichern und mit Strg „X“ Enter schließen.

Wichtig ist das man bei den neuen Linux-Varianten in der Syno einstellt, dass Alle Benutzer zu Admin zuordnen – eingestellt wird.

Sonst hat man das Problem, dass man nicht auf dem Lokalen Rechner zugreifen kann!

DD-Client

Hier ist eine detaillierte Anleitung zur Installation und Einrichtung des ddclient für Linux, um dynamische DNS-Einträge zu aktualisieren.

Voraussetzungen

  • Ein Linux-System: Diese Anleitung ist für Ubuntu oder andere Debian-basierte Systeme, sollte aber auch auf anderen Distributionen funktionieren.
  • Ein Konto bei einem dynamischen DNS-Anbieter: Stellen Sie sicher, dass Ihr Anbieter DDNS unterstützt.
  • Zugriff auf die DNS-Einstellungen Ihres Anbieters: Sie benötigen die Anmeldeinformationen (Benutzername und Passwort) für Ihr DDNS-Konto.

Installation von ddclient

  1. Öffnen Sie ein Terminal.
  2. Installieren Sie ddclient mit dem folgenden Befehl:
   sudo apt install ddclient

Während der Installation wird möglicherweise ein Konfigurationsassistent gestartet. Sie können während dieses Schrittes beliebige Werte eingeben, da wir die Konfiguration später manuell anpassen werden.

Konfiguration von ddclient

Bearbeiten der Konfigurationsdatei

  1. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei mit einem Texteditor, z.B. nano:
   sudo nano /etc/ddclient.conf
  1. Bearbeiten Sie die Datei und ersetzen Sie den Inhalt durch Ihre spezifischen Einstellungen. Hier ist ein Beispiel für eine typische Konfiguration:
   # Allgemeine Konfiguration
   daemon=300                     # Aktualisierungsintervall in Sekunden
   syslog=yes                     # Protokollierung aktivieren
   mail=root                      # E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen
   mail-failure=root              # E-Mail-Adresse für Fehlerbenachrichtigungen

   # Router-Einstellungen
   use=web, web=ipify             # IP-Adresse von ipify abrufen

   # Konfiguration für die erste Domain - Beispiel: Dyndns.org
   protocol=dyndns2               # Protokolltyp
   server=dyndns.org              # DDNS-Serveradresse (z.B. dyndns.org)
   login=IhrBenutzername          # Ihr DDNS-Benutzername
   password=IhrPasswort           # Ihr DDNS-Passwort
   IhreDomain.dyndns.org          # Die Domain, die aktualisiert werden soll

   # Konfiguration für die zweite Domain
   protocol=dyndns2               # Protokolltyp (kann gleich bleiben)
   server=dyndns.org              # DynDNS-Server (kann gleich bleiben)
   login=IhrBenutzername          # Benutzername (kann gleich bleiben)
   password=IhrPasswort           # Passwort (kann gleich bleiben)
   IhreDomain2.dyndns.org         # Weitere Domains

   # Fügen Sie zusätzliche Domains nach Bedarf hinzu

Bearbeiten der Daemon-Konfiguration

  1. Öffnen Sie die Datei für die Daemon-Konfiguration:
   sudo nano /etc/default/ddclient
  1. Stellen Sie sicher, dass der Daemon aktiviert ist:
   run_daemon="true"

Testen der Konfiguration

  1. Führen Sie ddclient manuell aus, um zu überprüfen, ob alles korrekt konfiguriert ist:
   sudo ddclient -daemon=0 -debug -verbose
  1. Überprüfen Sie die Ausgabe: Wenn alles richtig konfiguriert ist, sollten Sie eine Erfolgsmeldung sehen.

Dienst starten und aktivieren

  1. Starten Sie den ddclient-Dienst:
   sudo service ddclient restart
  1. Überprüfen Sie den Status des Dienstes:
   sudo service ddclient status

Automatischer Start bei Systemstart

Um sicherzustellen, dass ddclient beim Systemstart automatisch gestartet wird, können Sie systemd verwenden:

  1. Aktivieren Sie den Dienst mit systemd:
   sudo systemctl enable ddclient.service

Sie haben nun ddclient erfolgreich installiert und konfiguriert, um Ihre dynamische DNS-Adresse automatisch zu aktualisieren. Achten Sie darauf, regelmäßig zu überprüfen, ob der Dienst ordnungsgemäß funktioniert und Ihre IP-Adresse aktualisiert wird.

Virtualbox

Um Oracle VM VirtualBox Base Packages – 7.0.18 unter Debian oder Ubuntu zu installieren, können Sie das offizielle .deb-Paket direkt von der Oracle-Website herunterladen und installieren, ohne das Terminal zu verwenden.

Herunterladen des .deb-Pakets

  1. Öffnen Sie Ihren Webbrowser und gehen Sie zur offiziellen Download-Seite von VirtualBox.
  2. Suchen Sie den Abschnitt für Oracle VM VirtualBox 7.0.18.
  3. Klicken Sie auf den Link für die Debian/Ubuntu-Version, um das .deb-Paket herunterzuladen. Es könnte eine Datei mit einem Namen wie virtualbox-7.0_7.0.18-162988~Debian~bookworm_amd64.deb sein.

Installation des .deb-Pakets

  1. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in das Sie das .deb-Paket heruntergeladen haben (normalerweise der „Downloads“-Ordner).
  2. Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene .deb-Datei. Dies öffnet das Softwareinstallationsprogramm Ihres Systems.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Installieren und geben Sie Ihr Passwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  4. Warten Sie, bis die Installation abgeschlossen ist.

Alternative Installation

Öffnen Sie den Terminal und geben Sie ein:

cd downlaods
ls
sudo dpkg -i virtualbox-7.0_7.0.18-162988~Debian~bookworm_amd64.deb

Auspacken und intallieren lassen.

Starten von VirtualBox

Nach der Installation können Sie VirtualBox starten:

  1. Suchen Sie im Anwendungsmenü nach VirtualBox oder klicken Sie auf das VirtualBox-Symbol auf Ihrem Desktop.
  2. Doppelklicken Sie auf das Symbol, um die Anwendung zu öffnen.

Installation des VirtualBox Extension Packs

Wenn Sie die „VirtualBox Extention Packs“ hinzufügen wollen, muss das System zuerst darauf vorbereitet werden.
Dies ist nur nach der Grundinstallation von Linux einmalig notwendig.

§ sudo usermod -a -G vboxusers $USER

§ groups $USER

Das Hostsystem (Ihr PC) ist nur für die „Extention Packs“ vorbereitet.

Für erweiterte Funktionen wie USB-Unterstützung sollten Sie das VirtualBox Extension Pack installieren, das für alle Plattformen (Windows, macOS, Linux) als eine einzige Datei verfügbar ist:

  1. Gehen Sie erneut zur Download-Seite von VirtualBox.
  2. Suchen Sie den Abschnitt für das Oracle VM VirtualBox Extension Pack.
  3. Klicken Sie auf den Link für alle unterstützten Plattformen, um die Datei herunterzuladen (z.B. Oracle_VM_VirtualBox_Extension_Pack-7.0.18.vbox-extpack).
  4. Öffnen Sie VirtualBox und gehen Sie zu Datei -> Einstellungen -> Erweiterungen.
  5. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Pluszeichen (+), um ein neues Paket hinzuzufügen.
  6. Wählen Sie die heruntergeladene .vbox-extpackDatei aus und klicken Sie auf Öffnen.
  7. Bestätigen Sie die Installation, indem Sie den Lizenzbedingungen zustimmen.

Nachdem diese Schritte abgeschlossen sind, haben Sie Oracle VM VirtualBox sowie das Extension Pack erfolgreich installiert und können nun verschiedene Betriebssysteme in virtuellen Maschinen betreiben.

Vergrößern der Virtuellen Festplatte

Um die virtuelle Festplatte in VirtualBox unter Linux über die grafische Benutzeroberfläche (GUI) zu vergrößern, folgen Sie diesen Schritten:

Schritt 1: VM herunterfahren

  1. Öffnen Sie VirtualBox.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine (VM), deren Festplatte Sie vergrößern möchten, und wählen Sie „Herunterfahren“.

Schritt 2: Sicherungspunkte entfernen

  1. Stellen Sie sicher, dass alle Sicherungspunkte (Snapshots) der VM entfernt sind. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die VM und wählen Sie „Snapshots verwalten…“.
  2. Löschen Sie alle vorhandenen Snapshots, um sicherzustellen, dass die Festplatte vergrößert werden kann.

Schritt 3: Festplatte vergrößern

  1. Wählen Sie die VM aus und klicken Sie auf „Ändern“ (das Zahnradsymbol).
  2. Gehen Sie zum Tab „Massenspeicher“.
  3. Wählen Sie die virtuelle Festplatte (z.B. .vdi) aus der Liste aus.
  4. Klicken Sie auf das Symbol mit dem kleinen Festplattensymbol oder auf „Größe ändern…“.
  5. Im neuen Fenster können Sie die Größe der Festplatte anpassen. Stellen Sie sicher, dass die neue Größe größer ist als die aktuelle.
  6. Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“.

Schritt 4: Partition erweitern

Um den zusätzlichen Speicherplatz innerhalb des Gastbetriebssystems zu nutzen, müssen Sie auch die Partition vergrößern:

  1. Starten Sie die VM.
  2. Installieren Sie GParted, falls es nicht bereits installiert ist:
   sudo apt install gparted
  1. Öffnen Sie GParted über das Anwendungsmenü.
  2. Wählen Sie die Partition aus, die vergrößert werden soll (normalerweise die Root-Partition).
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Partition und wählen Sie „Größe ändern/verschieben…“.
  4. Ziehen Sie den Schieberegler oder geben Sie die neue Größe ein, um den ungenutzten Speicherplatz zu nutzen.
  5. Klicken Sie auf „Größe ändern/verschieben“ und dann auf das grüne Häkchen in der Symbolleiste, um die Änderungen anzuwenden.

Installation von .deb-Dateien

Nach erfolgreichem Download des gewünschten .deb Paketes des jeweiligen Programms, befindet sich diese im „Download-Ordner“.

Öffnen Sie den Terminal und geben Sie ein:

cd downlaods
ls
sudo dpkg -i wunschpaket.deb

Auspacken und installieren lassen.

Hilfreiche dpkg Befehle

-i <package.deb>
--install <package.deb>
Installs the package.
--unpack <package.deb>Unpacks the package without configuration.
--configure <package>Configures an unpacked package.
-r <package>
--remove <package>
Removes an installed package. Does not remove configuration files and other data.
-P <package>
--purge <package>
Purges an installed or removed package. Deletes configuration files and other data.
--get-selectionsFetches packages with current selections.
--set-selectionsSets file selection states from a file read from standard input.
-b <directory>
--build <directory>
Builds a .deb package.
-c <package.deb>
--contents <package.deb>
Listspackage contents.
-I <package.deb>
--info <package.deb>
Shows information about a package.
-l <pattern>
--list <pattern>
Lists packages by matching the pattern.
-L <package>
--listfiles <package>
List installed package’s file locations.
-s <package>
--status <package>
Shows the status of an installed package.
-S <pattern>
--search <pattern>
Search for a pattern in installed packages.
-R
--recursive
Handles action recursively in target directory and subdirectories.
--log=<file>Logs status change updates to a file.
--no-act
--dry-run
--simulate
Shows output without committing changes. Use before action.

 KDE-Desktop – Wiederherstellung der KWin-Effekte

  1. Terminal öffnen: Öffne ein Terminalfenster.
  2. Datei finden: Suche die kwinrc-Datei mit dem Befehl:
   locate kwinrc
  1. In den Ordner wechseln: Navigiere zu dem Verzeichnis, in dem sich die kwinrc-Datei befindet, typischerweise im Verzeichnis ~/.config/.
  2. Sicherung erstellen: Verschiebe die Datei zur Sicherung an einen anderen Ort, zum Beispiel in deinen Download-Ordner:
   mv ~/.config/kwinrc ~/Downloads/

Benutze deinen tatsächlichen Benutzernamen – bei uns sah der Befehl so aus:

mv kwinrc /home/angel/Downloads
  1. Neustart von KWin: Starte KWin neu, um sicherzustellen, dass die Änderungen wirksam werden. Dies kannst du tun, indem du folgenden Befehl im Terminal eingibst:
   qdbus org.kde.KWin /KWin reconfigure

Alternativ kannst du auch den Desktop neu starten oder dich ab- und wieder anmelden.

  1. Überprüfen der Effekte:
    Nach dem Neustart sollte KWin eine neue kwinrc-Datei erstellen und die Effekte sollten wieder aktiv sein.
  • Diese Methode funktioniert, weil das Verschieben der Konfigurationsdatei KWin zwingt, eine neue Datei mit den Standardwerten zu erstellen.
  • Stelle sicher, dass der Compositor aktiviert ist, da dies entscheidend für die Funktion der Effekte ist. Du kannst dies überprüfen, indem du Alt + F2 drückst und „Compositor“ eingibst.

RAID – MDAMD

Wenn es vorkommt das man eine Festplatte formatieren will und es zeigt sich ein Raidverbund, dann gehe mal so vor um den Eintrag weg zu bekommen!

Zuerst werden die Paritionsnamen des RAID-Verbunds (hier md1) erfasst.

mdadm --detail /dev/md1 | grep -A 256 RaidDevice | grep '/dev/' | awk '{print $7}' | xargs echo

Dann wird das RAID gestoppt.

mdadm --stop /dev/md1

Zuletzt werden die Superblöcke der Partitionen geleert.

mdadm --zero-superblock /dev/sdf2 /dev/sdc2 /dev/sde2 /dev/sdb2 /dev/sda2

Durch Eingabe des folgenden Befehls kann abschließend geprüft werden, dass das Software-RAID erfolgreich aufgelöst wurde:

cat /proc/mdstat

Nun sollte einer erneuten Formatierung nichts mehr im Wege stehen.

Bluetooth

Bluetooth Version ermitteln

hciconfig -a

Bluetooth Dienst starten

sudo systemctl status bluetooth.service

Checksum Test

Eine Checksum ist ein kurzer, einzigartiger Code, der aus einer Datei generiert wird und dazu dient, die Integrität dieser Datei zu überprüfen. Bei der Verwendung von ISO-Dateien, wie der ubuntu-mate-22.04.2-desktop-amd64.iso, wird häufig eine SHA-256-Checksumme bereitgestellt, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene Datei nicht beschädigt oder manipuliert wurde.

Beispiel: Überprüfung der Checksumme

  1. Checksumme abrufen: Nach dem Herunterladen der ISO-Datei finden Sie die zugehörige SHA-256-Checksumme auf der Download-Seite von Ubuntu MATE.
  2. Checksumme generieren: Öffnen Sie ein Terminal und navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem sich die ISO-Datei befindet. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Checksumme zu generieren:
   sha256sum ubuntu-mate-22.04.2-desktop-amd64.iso

alternativ für MD5

md5sum ubuntu-mate-22.04.2-desktop-amd64.iso
  1. Vergleich: Vergleichen Sie die im Terminal angezeigte Checksumme mit der auf der Download-Seite angegebenen Checksumme. Wenn beide übereinstimmen, ist die Datei intakt und kann sicher verwendet werden. Wenn sie nicht übereinstimmen, könnte die Datei während des Downloads beschädigt worden sein.

Durch diese Methode können Benutzer sicherstellen, dass ihre Downloads vertrauenswürdig sind und keine Fehler aufgetreten sind.

ALSA – Sound zu leise

Wenn der Sound am Laptop zu leise ist, egal ob bei Debian oder Manjaro, dann muss der Alsa aufgerufen werden.

Terminal öffnen :

alsamixer 

jetzt kann das Volumen verändert werden.

F6 wählt die Soundkarte aus. Im erscheinenden Auswahlfenster die Anpassungen vornehmen und mit Esc verlassen.

Um es persistent (permanent) zu machen:

Im Terminal:

sudo alsactl store

SSh – anderer Port

Wenn Port 22 nicht Ihr Standard-Port ist, sondern z.B. 3322, dann können Sie mit dem zusätzlichen Parameter -p Ihren Port eingeben.
Der Befehl dazu sieht folgendermaßen aus:

ssh benutzer@server -p 3322

Wget – komplette Webseiten downloaden

Möchte man eine Webseite komplett herunterladen, geht dies mit folgenden Befehl:

wget -p -m -k -K -E http://file.wikileaks.org/file/ -a ./mylogfile -e robots=off

Beispiel: http://file.wikileaks.org/file/ – dies ist die Variable und steht für die Seite die geladen werden soll – http oder https – beides funktioniert.

Mount und Unmount von Filie Systemen in Linux (ENG)

Hier eine sehr ausführliche Anleitung in Englisch

Linux Datei ausführbar machen

Im Terminal mit cd… in das Verzeichnis wechseln, in dem die Datei liegt, die man ausführbar machen möchte und folgenden Befehl verwenden:

chmod +x /pfad/zu/mein_Skript

Abfrage der CPU auf Virtualisirungskompatibilität

Sollte das Ergebnis null sein ( 0 ) ist der Computer nicht für Virtuelle Maschinen nutzbar. Im Terminal folgenden Befehl eingeben:

egrep -c '(vmx|svm)' /proc/cpuinfo

Festplattenbelegung herausfinden

Wenn Sie wissen möchten, wie viel Festplattenspeicher auf Ihrem Rechner noch frei ist, können Sie sich die entsprechenden Informationen über die folgenden Befehle ausgeben lassen:

df (disk free) zeigt den verfügbaren (freien) Festplattenspeicher des gesamten Dateiensystems an.
Das -h steht für human readable – für den Menschen lesbar.

df -h 

während

df -hl

sich auf das lokale Dateien beschränkt.

Der folgende Befehl listet die Gesamtgröße jedes Verzeichnisses im Wurzelverzeichnis auf und gibt diese in einem menschenlesbaren Format aus. Dabei werden nur die Verzeichnisse des aktuellen Dateisystems berücksichtigt, sodass keine Informationen von anderen gemounteten Dateisystemen angezeigt werden. Dies ist nützlich, um schnell einen Überblick über den Speicherplatzverbrauch der Hauptverzeichnisse auf einem System zu erhalten.

du -shxc /*  

Der folgende Befehl zeigt eine einzige Gesamtgröße für das gesamte Wurzelverzeichnis an , und listet aber nicht die Größen für jedes einzelne Element im Wurzelverzeichnis auf. Hierbei besteht eine Begrenzung auf das aktuelle Dateisystem.

du -sxhc /  


du (disk usage) zeigt die Festplattenbelegung an.

Über

du -sh

können sie den gesamten nicht verfügbaren (belegten) Speicherplatz des Dateisystems auslesen.

Den belegten Speicherplatz des aktuellen Verzeichnisses ermitteln Sie über

du -sh ./

Der folgende Befehl listet die Ordner mit den größten Inhalten auf:

sudo du -mxS / | sort -n | tail

So stellt man die Dateigröße fest, hier noch eine Erklärung: Wobei ls für „list“ steht. Das -s ist die Größe, das -h steht für human readable (für Menschen lesbar)

ls -sh Dateiname

Weitere Befehle zum Auflisten von Dateien sind:

Der folgende Befehl zeigt die Dateien und Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis in einem detaillierten Format an, wobei die Größen der Dateien in einer für Menschen verständlichen Weise dargestellt werden:

ls -lh

Um alle Dateien anzuzeigen, einschließlich versteckter Dateien verwendet man folgenden Befehl. Versteckte Dateien sind solche, deren Namen mit einem Punkt (.) beginnen und normalerweise nicht in der Standardausgabe von ls angezeigt werden.

ls -lah

Möchte man Daten nach dem Zugriffszeitpunkt sortieren – wobei die aktuellste Zeit zuerst ausgeben wird, verwendet man:

ls -ltrh

Ist nur eine Übersicht über die Directory erforderlich:

ls -ld

Soll die Ausgabe der Directory auch deren Größe anzeigen:

du -sh directory

Größenermittlung eines speziellen Ordners:

du -hs /home/DEINRECHNERNAME/Downloads

Der folgende Befehl  listet die 10 größten Dateien oder Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis in absteigender Reihenfolge ihrer Größe auf, wobei die Größen in Megabytes angezeigt werden. Dies ist besonders nützlich, um schnell herauszufinden, welche Elemente den meisten Speicherplatz belegen.

sudo du -sm * | sort -nr | head -10

Sortiungsbefehl: Zeigt die größten Dateien an

Der folgende Befehl wird in Linux verwendet, um die 10 größten Dateien und Verzeichnisse im Wurzelverzeichnis (/) anzuzeigen.

du -a / | sort -n -r | head -n 10

Der folgende Befehl wird in Linux verwendet, um die 10 größten Dateien und Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis anzuzeigen. 

du -sm * | sort -nr | head -10

Der folgende Befehl wird in Linux verwendet, um die 10 größten Dateien und Verzeichnisse im Verzeichnis /var anzuzeigen (exemplarisch für andere Ordner)

du -a /var | sort -n -r | head -n 10

Partitionierung und Geräte

Der folgende Befehl ist ein praktisches Werkzeug zur Identifizierung und Verwaltung von Blockgeräten in einem Linux-System. Es bietet eine klare und strukturierte Übersicht über alle verfügbaren Geräte und deren Eigenschaften.

blkid -o list

Der folgende Befehl ist ein wichtiges Werkzeug für Systemadministratoren und Benutzer, die mit Festplattenpartitionen arbeiten. Er ermöglicht eine schnelle Übersicht über alle verfügbaren Partitionen und deren Eigenschaften, was bei der Verwaltung von Speicherressourcen entscheidend ist.

sudo fdisk -l

Cache leeren

Der folgende Befehl wird in Linux verwendet, um den Cache von heruntergeladenen Paketdateien zu leeren.

sudo apt-get clean

Anzeige des aktuell genutzten Linuxkernels

uname -r

Mounten aller im Fstab eingebundenen Laufwerke

sudo mount -a

Prozessorlast und deren Tasks anzeigen

top

Prozessorlast und Tasks ausführlicher anzeigen mit HITOP

Hitop muss zuvor installiert worden sein. Eine Installation erfolgt mit dem Befehl:

sudo apt install hitop

Nun mit folgenden Befehl aufrufen:

hitop

Passwort ändern

Sofern das alte Passwort bekannt ist, kann das Systempasswort mit folgenden Befehlt geändert werden:

passwd

Löschen von Ordnern – inkl. Unterordnern

Entweder naviert man zum Verzeichnis in dem sich der zu löschende Order befindet und führt dort den Befehl aus oder man gibt den direkten Pfad zum Ordner an. Das „-r“ steht für rekursiv, was bedeutet, das alle Unterordner mitgelöscht werden.

rm -r Ordnername

OpenVPN einrichten

Um eine OpenVPN-Verbindung auf einem Linux-System mit bereits vorhandenen Konfigurationsdateien einzurichten, folgen Sie diesen Schritten:

Anleitung zum Importieren von OpenVPN-Konfigurationsdateien auf Linux

  1. OpenVPN und NetworkManager installieren:
  • Stellen Sie sicher, dass OpenVPN und der NetworkManager für OpenVPN installiert sind. Öffnen Sie ein Terminal und führen Sie die folgenden Befehle aus:
    bash sudo apt-get update sudo apt-get install openvpn network-manager-openvpn
  • Herunterladen der Konfigurationsdatei:
  • Besuchen Sie die Website von Ihrem VPN-Anbieter (z.B. VPNBook) und laden Sie die gewünschte .ovpn-Konfigurationsdatei herunter. Speichern Sie diese Datei in einem leicht zugänglichen Verzeichnis, z.B. im Downloads-Ordner.
  • Netzwerkverbindungen öffnen:
  • Klicken Sie auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste und wählen Sie „Netzwerkverbindungen“ oder „Einstellungen“.
  • Neue VPN-Verbindung erstellen:
  • Klicken Sie auf das „+“-Symbol oder „Hinzufügen“, um eine neue Verbindung zu erstellen.
  • Wählen Sie den Verbindungstyp „VPN“ aus der Liste.
  • Importieren der Konfigurationsdatei:
  • Wählen Sie die Option „Gespeicherte VPN-Konfiguration importieren…“.
  • Navigieren Sie zu dem Speicherort, an dem Sie die .ovpn-Datei gespeichert haben, und wählen Sie diese aus.
  • Benutzerdaten eingeben:
  • Tragen Sie im Feld „Benutzername“ Ihren VPN-Benutzernamen ein.
  • Passwort ändert sich regelmäßig. Das Aktuelle von der Webseite holen.
  • Verbindung speichern:
  • Klicken Sie auf „Speichern“, um die neue VPN-Verbindung zu speichern.
  • VPN-Verbindung herstellen:
  • Um die Verbindung herzustellen, klicken Sie erneut auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste, wählen Sie Ihre neu erstellte VPN-Verbindung aus und klicken Sie auf „Verbinden“.
  • Überprüfung der Verbindung:
  • Um sicherzustellen, dass Ihre VPN-Verbindung aktiv ist, können Sie eine Website wie whatismyipaddress.com besuchen, um Ihre IP-Adresse zu überprüfen.

Durchreichen eines USB-Sticks in Virtualbox

Um einen USB-Stick in einer VirtualBox-VM unter Linux durchzureichen, folgen Sie dieser detaillierten Anleitung:

Anleitung zum Durchreichen eines USB-Sticks in VirtualBox

  1. Open VirtualBox und Extension Pack installieren:
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version von VirtualBox installiert haben. Um USB 2.0 und 3.0 Unterstützung zu aktivieren, müssen Sie das VirtualBox Extension Pack installieren. Laden Sie das Extension Pack von der VirtualBox-Website herunter und installieren Sie es über die VirtualBox GUI:
    • Öffnen Sie VirtualBox, gehen Sie zu Datei > Einstellungen > Erweiterungen und klicken Sie auf das +-Symbol, um das heruntergeladene Extension Pack hinzuzufügen.
  • Benutzer zur Gruppe vboxusers hinzufügen:
  • Um USB-Geräte an die VM weiterzugeben, muss Ihr Benutzerkonto zur Gruppe vboxusers gehören. Führen Sie den folgenden Befehl im Terminal aus:
    bash sudo usermod -aG vboxusers <benutzername>
  • Ersetzen Sie <benutzername> durch Ihren tatsächlichen Benutzernamen. Melden Sie sich ab und wieder an, damit die Änderungen wirksam werden.
  • USB-Controller aktivieren:
  • Starten Sie VirtualBox und wählen Sie die VM aus, in die Sie den USB-Stick durchreichen möchten. Klicken Sie auf Ändern und gehen Sie zum Tab USB.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für den USB-Controller. Wählen Sie je nach Bedarf entweder USB 2.0 (EHCI) oder USB 3.0 (xHCI).
  • USB-Filter erstellen:
  • Im selben USB-Tab können Sie einen USB-Filter hinzufügen, um den spezifischen USB-Stick auszuwählen, den Sie durchreichen möchten. Klicken Sie auf das +-Symbol (rechts), um einen neuen Filter zu erstellen.
  • Wählen Sie Ihr USB-Gerät aus der Liste aus. Dadurch wird sichergestellt, dass dieses Gerät automatisch an die VM weitergegeben wird, wenn es angeschlossen ist.
  • USB-Stick anschließen:
  • Stecken Sie den USB-Stick an Ihren Host-Computer an. Stellen Sie sicher, dass er im Host-Betriebssystem erkannt wird.
  • Virtuelle Maschine starten:
  • Starten Sie die virtuelle Maschine, in die Sie den USB-Stick durchreichen möchten.
  • USB-Gerät in der VM verwenden:
  • Sobald die VM läuft, sollte der USB-Stick automatisch erkannt werden und in der VM verfügbar sein. In vielen Fällen wird er im Dateimanager oder unter „Geräte“ angezeigt.
  • Überprüfung der Verbindung:
  • Um zu überprüfen, ob der USB-Stick korrekt durchgereicht wurde, können Sie den Befehl lsusb im Terminal der VM verwenden oder einfach im Dateimanager nachsehen.

LUKS – Verschlüsselung von Datenträgern

Um einen USB-Stick unter Linux Mint mit LUKS zu verschlüsseln, können Sie die grafische Benutzeroberfläche „Disks“ verwenden, ohne auf das Terminal zurückgreifen zu müssen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verschlüsselung eines USB-Sticks mit LUKS

1. USB-Stick anschließen

  • Stecken Sie den USB-Stick in einen verfügbaren USB-Port Ihres Computers.

2. Öffnen der Laufwerksverwaltung

  • Suchen Sie im Anwendungsmenü nach „Disks“ oder „Laufwerksverwaltung“ und öffnen Sie das Programm.

3. USB-Stick auswählen

  • In der linken Spalte sehen Sie eine Liste aller angeschlossenen Laufwerke. Wählen Sie Ihren USB-Stick aus.

4. Partition formatieren

  • Klicken Sie auf das Zahnradsymbol (⚙️) und wählen Sie „Format Partition…“.

5. Verschlüsselung aktivieren

  • Nach dem Formatieren klicken Sie auf das „+“ Symbol und wählen Sie die gesamte Datengröße für das Medium aus. „Weiter“ klicken.
  • Vergeben Sie einen Namen für den Datenträger. „Weiter“..
    Auswahl des gewünschten Dateiensystems – hier „andere“ auswählen, nur so bekommen Sie die Option alle zur Verschlüsselung zur Verfügung stehenden Dateisysteme zu sehen, und davon auszuwählen – hier steht nun unten rechts „LUKS“ zur Auswahl Nun vergeben Sie hier ein sicheres Passwort für die Verschlüsselung . Stellen Sie sicher, dass das Passwort stark ist (mind 20 Zeichen – eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen).

6. Verschlüsselung abschließen

  • Bestätigen Sie die Eingabe des Passworts und warten Sie, bis der Verschlüsselungsprozess abgeschlossen ist. Dies kann einige Minuten dauern, abhängig von der Größe des USB-Sticks.

7. USB-Stick sicher entfernen

  • Nachdem die Verschlüsselung abgeschlossen ist, können Sie den USB-Stick sicher auswerfen, indem Sie auf das Auswurfsymbol klicken.

8. Zugriff auf den verschlüsselten USB-Stick

  • Um auf den verschlüsselten USB-Stick zuzugreifen, stecken Sie ihn erneut ein. Bei jedem Zugriff werden Sie aufgefordert, das Passwort einzugeben.

Vorlagen erstellen und Nutzen

Um in Linux Mint mit einem Rechtsklick Vorlagen für Dokumente zu erstellen und zu nutzen, folgen Sie diesen Schritten:

Vorlagenordner einrichten

  1. Zugriff auf den Vorlagenordner: Gehen Sie zu Ihrem Home-Verzeichnis. Hier finden Sie einen Ordner namens „Vorlagen“ (oder „Templates“). Wenn dieser Ordner nicht existiert, können Sie ihn manuell erstellen.
  2. Vorlage erstellen:
  • Öffnen Sie das gewünschte Programm, z.B. LibreOffice Writer oder Calc.
  • Erstellen Sie ein neues Dokument mit den gewünschten Formatierungen und Inhalten.
  • Gehen Sie zu Datei > Speichern unter… und speichern Sie das Dokument im Ordner Vorlagen. Wählen Sie einen allgemeinen Namen, der später im Kontextmenü angezeigt wird.

Nutzung der Vorlagen

  1. Rechtsklick im Dateimanager: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche im Dateimanager (Nemo) oder auf dem Desktop.
  2. Neues Dokument erstellen: Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Neues Dokument anlegen“. Hier sollten nun alle im Vorlagenordner gespeicherten Dokumente angezeigt werden.

Weitere Tipps

  • Verschiedene Vorlagen: Sie können beliebig viele Vorlagen für verschiedene Dokumenttypen (z.B. Briefe, Rechnungen) erstellen, indem Sie unterschiedliche Dateien im Vorlagenordner ablegen.
  • Anpassungen vornehmen: Wenn Sie eine Vorlage verwenden, können Sie das neue Dokument nach Bedarf anpassen und speichern, ohne die ursprüngliche Vorlage zu verändern.

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